Führung digital?!

Ein interressanter Arikel zur Digitalisierung der Arbeitswelt ist in Der Zeit erschienen. Er stellt fest, dass in Deutschland der Wandel von Arbeitsmodellen eher schwerfällig vor sich geht und die Strukturen noch immer eher konservativ sind.

Wie die Digitalisierung auch das Verständnis und die Aufgaben von Führung verändert ist dabei besonders spannend. Die Führungsmethoden werden sich anpassen müssen.

Wer heute schon einen flexiblen Führungsstil beherrscht ist also gut gewappnet.

Was diesen ausmacht und wie man ihn erlernt, dazu mehr hier.

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Neues für das Neue Jahr

Meine neue Position bei der Arbeit ist toll, doch wie geh ich mit dem Stress um?“ – Beruflicher Aufstieg bringt auch neue Herausforderungen mit sich.

Man kann nicht nicht kommunizieren“ – haben wir doch alle schon einmal gehört. Doch was bedeutet das eigentlich, bei der Arbeit, im Alltag, in der Freizeit?

Meine Arbeit macht mir richtig Spaß, wenn es nur nicht so oft Streit gäbe“ – Konfliktmanagement ist vor allem aber nicht nur, eine berufliche Qualifikation.

Das SYSTEMICS™ ACADEMY Seminarprogramm 2016 bietet Qualifizierungen und Veranstaltungen zur beruflichen und auch zur persönlichen Weiterentwicklung. 

Wir freuen uns über das erste Jahresprogramm der ACADEMY und auf rege Teilnahme und spannende Begegnungen.

Wir wünschen allen ein schönes Weihnachten und einen fröhlichen Start in das Neue Jahr.

Auf Wiedersehen in 2016

Starke Mitarbeiter

67% der deutschen Manager vernachlässigen die Stärken ihrer Mitarbeiter. So lautet das Ergebnis einer Gallup Umfrage in Deutschland.

In der Umfrage wird sehr deutlich, dass bei der Unterstützung und Einbindung der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen Entwicklungsbedarf besteht.

Gutes Management bedeutet nicht, Mitarbeiter in das Firmenumfeld hineinzupressen, sonder im Gegenteil, das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass Raum zur Entfaltung persönlicher Stärken gegeben ist. Sind die Vorgehensweisen/Strukturen in Unternehmen stark reglementiert und vereinheitlicht, wird die Kreativität und auch die Motivation der Mitarbeiter eingeschränkt. Erkennt der Chef die individuellen Talente seiner Mitarbeit an und hilft ihnen dabei, diese in die täglichen Aufgaben zu integrieren, befähigt er sie zu Höchstleistungen.

Erfolgserlebnisse und deren Anerkennung erhöhen die Motivation und das persönliche Engagement und sind dann besonders nachhaltig, wenn die Angestellten sich als ganze Person eingebunden fühlen.

Die erfolgreichsten und verlässlichsten Mitarbeiter sind die, die ihr ganzes Spektrum an Fähigkeiten einbringen und eine positive Grundeinstellung zu ihrer Arbeit haben. Und das Engagement der Mitarbeiter steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Erfolg eines jeden Unternehmens.

Mitarbeiter dabei zu begleiten, ihre Stärken voll zu entwickeln ist eine der wichtigsten Aufgaben eines guten Managements.

Umfrage: http://www.gallup.com

Führung und Mitarbeiter – einseitige Kommunikation?

Laut einer Studie aus 2015 mit 2000 Befragten bundesweit, beurteilen 93% der Vorgesetzten den Dialog mit ihren Mitarbeitern als offen und effektiv. Doch 58% der Mitarbeiter nehmen das Gegenteil wahr. Es besteht also eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Selbstwahrnehmung von Führungskräften und ihrer Außenwirkung.

Bei guter Führung geht es nicht allein darum, den Mitarbeitern Lob und eine Einschätzung ihrer Leistung zu geben. Eine erfolgreiche Führungskraft motiviert und befähigt auch ihre Mitarbeiter, aktiv an Kommunikation teilzunehmen, konstruktive Kritik zu äußern und so ein Arbeitsumfeld mitzugestalten, das für beide Seiten lohnend ist.

Mit unserem Coaching kann man eine Führungskraft werden, die diese „Soft-Skills“ elegant beherrscht.

Artikel zur Studie: www.coaching-report.de/news/detail/fuehrungskraefte-selbst-und-fremdbild-gehen-auseinander.html

Durch Fragen entdecken

Eine englische Version dieser Graphik entdeckten wir in einem Internetbeitrag mit dem Titel „Discovery Questioning“ also etwa „Durch Fragen entdecken.“

Sie zeigt eindrücklich, wie sinnvoll Coaching-Techniken im Management sind. Coaching erweitert direktive Führungsstile um einen fragenden, nicht-direktiven Ansatz. Dieser `coachende` Führungsstil befähigt Mitarbeiter, ihre Probleme selbstgesteuert zu lösen und entlastet somit auch das Management.

Da könnte man doch glatt auf den Gedanken kommen, dass gutes Management ohne gute Coaching-Fähigkeiten gar nicht möglich ist.

Mehr dazu hier.

Discover Questioning-Artikel hier: https://talentstrategist.wordpress.com/2015/01/23/discovery-questioning-a-skill-used-to-create-more-powerful-conversations/

Wenn die Zahlen stimmen ist der Führungsstil egal?

Das Top-Management deutscher Unternehmen scheut die Umsetzung guter Personalführung und meidet Maßnahmen zur Entwicklung und Überprüfung eigener Führungskompetenzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten Steinert. „Leider hat sich damit seit der ersten Erhebung aus dem Jahr 2011 nicht viel zum Positiven verändert.“ Je höher die Führungsebene, desto weniger werden Instrumente zur Weiterentwicklung der Führungskompetenz von den Führungskräften in Anspruch genommen. Außerdem nimmt die Beurteilung des Führungsverhaltens innerhalb des Unternehmens mit zunehmender Hierarchieebene ab. 351 unterschiedliche Unternehmen wurden hierzu erforscht. Viele Angaben zum Forschungsergebnis und weitere Details stehen hier: http://www.wiso.hs-osnabrueck.de/2763+M525388acb30.html?&L=1

Führungsstil optimieren lohnt sich

STUDIE: Das Führungsverhalten von Vorgesetzten ist bedeutsam für die Gesundheit der Beschäftigten.

http://csr-news.net/main/2014/11/28/einfluss-von-fuhrungskraften-auf-gesundheit-der-mitarbeiter/?lp_lang_pref=de

Positive Auswirkung einer Intervention für faires und förderndes Führungsverhalten zeigen nachweisbar positive Entwicklungen, wie z.B. reduzierter somatischer Stress, weniger Krankheitstage, erhöhte Selbstwirksamkeit und verstärktes Engagement der Mitarbeiter und ein verbessertes „Team Climate“, teilweise mit lang anhaltenden Nachwirkungen (trotz der begrenzten Möglichkeiten der Fortbildungsmaßnahmen im Rahmen dieser Studie!).